Adobe erneuert seine profitabelste Produkt-Linie: Das kalifornische
Software-Unternehmen bringt mit der Creative Suite fünf
(CS5) eine neue Version seines umfangreichen Programmpakets
für Fotografen, Grafiker und Web-Designer auf den Markt.
Mit der neuen Version soll auch Flash auf der Mac-Plattform verbessert
werden - womit das Unternehmen auf Kritik von Apple reagiert.
Creative Suite bündelt mehrere Profi-Anwendungen, die in
ihrem jeweiligen Bereich eine führende Stellung einnehmen,
darunter die Bildbearbeitungssoftware Photoshop, die Animationstechnik
Flash und die Webdesign-Anwendung Dreamweaver. Alle Anwendungen
wurden um neue Funktionen ergänzt. So bietet der Photoshop
CS5 etwa "magische" Pixel- Werkzeuge mit der Bezeichnung
"inhaltssensitives Füllen", das einzelne Bildelemente
entfernt und mit dem Umgebungshintergrund ersetzt. Vereinfacht
wurde auch der Workflow, also die Abfolge einzelner Arbeitsschritte.
Die von vielen Web-Angeboten für Filme und Animationen genutzte
Flash- Technik sieht sich zurzeit mit einem massiven Wettbewerbsdruck
konfrontiert. So lehnt es Apple bislang ab, diese Technik in
seinen mobilen Geräten iPhone und iPad zu unterstützen.
Adobe reagierte darauf mit Verbesserungen der Flash-Darstellung
auf der Mac-Plattform und einer zusätzlichen Anwendung,
die das Erstellen von Flash- Inhalten vereinfacht. Dieses Werkzeug
namens Flash Catalyst wendet sich an Entwickler, die ohne Programmierkenntnisse
interaktive Web- Anwendungen erstellen wollen.
Neu integriert wurden auch Techniken der von Adobe übernommenen
Firma Omniture für das digitale Marketing.
Adobe bietet die Creative Suite in unterschiedlichen Zusammenstellungen
an, die sich nach Umfang und Preis unterscheiden. Die Software
gibt es wahlweise für Windows und Mac. Auch für Apple-Rechner
gibt es den Photoshop nun in einer 64-Bit-Version für
Aufgaben mit erhöhtem Speicherbedarf.
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