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Neue iMacs, neues MacBook, schnellere Mac minis - und so nebenbei erfindet Apple die Maus neu
3,05 Millionen Macs hat Apple im abgelaufenen Vierteljahr
verkauft, hauptsächlich Notebooks. Mit dem erneuerten Line-up
dürften es im laufenden Q4 mit dem für die PC-Hersteller
hoffentlich umsatzstarken Weihnachtsgeschäft womöglich
noch ein paar mehr werden.
Das eigentliche Highlight der Ankündigung ist aber wohl
das neue Eingabegerät "Magic Mouse" - eine Multi-touch-Maus,
die Steuergesten mit mehreren Fingern akzeptiert wie die gläsernen
Trackpads in Apples MacBook Pro (und jetzt auch im MacBook, s.u.)
hat noch kein anderer Hersteller vorzuweisen. Die Magic Mouse
ist symmetrisch geformt und eignet sich damit für Rechts-
wie Linkshänder gleichermaßen. Der Nutzer kann über
die Systemeinstellungen von Mac OS X festlegen, wie die Multi-touch-Oberfläche
auf Eingaben und Gesten reagieren soll.
Außerdem liegt die Magic Mouse jedem neuen iMac bei. Seinen
All-in-One-Desktop bietet Apple bei im Wesentlichen unverändertem
Design (neu ist ein SD-Kartenleser) ab sofort in zwei Display-Größen
mit 21,5 Zoll und 27 Zoll Diagonale an, jeweils im Widescreen-Seitenverhältnis
16:9. Die LED-hintergrundbeleuchteten Displays lösen 1.920
x 1.080 respektive 2.560 x 1.440 Bildpunkte auf. Das 27-Zoll-Modell
lässt sich als externer Monitor für andere Macs mit
Mini-DisplayPort verwenden. Standardmäßig sind im
iMac Core-2-Duo-Prozessoren verbaut; wer mehr Leistung will,
erhält gegen Aufpreis auch Core-i5- beziehungsweise Core-i7-CPUs
mit vier Kernen.
Der bildschirmlose Kompakt-Desktop Mac mini bleibt äußerlich
unverändert. Er basiert nun auf etwas schnelleren Core-2-Duo-Prozessoren
mit 2,26 oder 2,53 Gigahertz. Zusätzlich bietet Apple nun
eine Server-Variante mit 2,53 GHz an, die mit zwei 500-Gigabyte-Platten,
ohne optisches Laufwerk und mit der Server-Version von Mac OS
X 10.6 "Snow Leopard" geliefert wird.
Aufgefrischt hat Apple last, but not least das MacBook. Es steckt
nun in einem weißen Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat
und wurde durch Features aus der MacBook-Pro-Familie aufgewertet,
als da wären LED-beleuchtetes Display, gläsernes Multi-touch-Trackpad
sowie ein fest verbauter Akku mit laut Hersteller bis zu sieben
Stunden Laufzeit. Das MacBook hat nun wie alle Apple-Portables
einen Mini-DisplayPort zum Anschluss externer Monitore, dem allerdings
der Firewire-400-Anschluss weichen musste. Das MacBook kommt
in der Standardkonfiguration mit einem 2,26 Ghz schnellen Core
2 Duo, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer 250-GB-Festplatte sowie
Nvidia-"9400M"-Grafik.
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Apple-Chef Steve Jobs wieder zurück: iPods mit Videokamera
Apple-Chef Steve Jobs ist wieder zurück: Elf Monate nach
seinem letzten öffentlichen Auftritt hat der 54-Jährige
am 9. September in San Francisco unter dem Beifall der Zuschauer
neue Modelle der iPod-Reihe von Apple vorgestellt, die nun auch
mit einer Videokamera ausgestattet sind. Jobs präsentierte
außerdem eine neue Version der Musik-Software iTunes, mit
der Apple Musik, Videos und Programme ("Apps") für
iPhone und iPod touch vertreibt. "Wir sind inzwischen der
größte Musikhändler der Welt. Über iTunes
haben wir in 23 Ländern 8,5 Milliarden Musikstücke
verkauft." Die Version 9 der iTunes- Software wurde optisch
deutlich überarbeitet. Sie unterstützt nun ein neues
digitales Albenformat ("iTunes LP") und kann iTunes-Einkäufe
auf bis zu fünf Rechner im Haushalt weiterverteilen ("Privatfreigabe").
Mit der Videokamera in dem MP3-Player iPod nano greift Apple
aus eigener Sicht direkt seinen Wettbewerber Cisco an, der in
den USA mit dem Kompakt-Camcorder "Flip" spektakuläre
Absatzerfolge erzielt hat. "Der nano ist der populärste
Player der Welt. Über 100 Millionen Stück wurden davon
verkauft", sagte Jobs. Der Player, der nun auch ein UKW-Radio
enthält, wird künftig in zwei Versionen angeboten:
Das Modell mit acht Gigabyte kostet 149 Euro, das 16-GB-Modell
179 Euro. Der iPod könne Videos (VGA mit 30 fps), aber keine
Fotos aufnehmen, weil die Sensoren für Standbilder eine
höhere Pixel-Zahl ablichteten und dadurch zu dick für
das Gehäuse des nano seien, erklärte Jobs in dem Interview.
Apple präsentierte weiterhin eine runderneuerte iPod-touch-Familie,
die dem iPhone ähnelt, aber keine Handyfunktion enthält.
In dem Spitzenmodell für 379 Euro stecken künftig 64
Gigabyte Hauptspeicher und ein schnellerer Prozessor. Beim bisherigen
Modell mit acht Gigabyte senkte Apple den Preis auf 189 Euro.
Apple positioniert den iPod touch, von dem bislang über
20 Millionen Exemplare verkauft wurden, nicht nur als Musikplayer,
sondern auch gegen portable Spielekonsolen wie die Sony PSP oder
Nintendo DS. Für den iPod touch seien inzwischen über
21.000 Spiele- Anwendungen verfügbar, für die Sony
PSP dagegen nur 607 und den Nintendo DS 3680 Titel, sagte Apple-
Marketingchef Phil Schiller. Auf dem Event zeigten unter anderen
die Softwarehersteller EA, Gameloft, Ubisoft und Tapulous ihre
neuesten Spieletitel, die neben dem iPod touch auch auf dem iPhone
von Apple laufen.
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Apple aktualisiert die MacBook Pro Familie mit neuen Modellen und einer innovativen Batterie
Apple hat die Aluminium Unibody MacBook Pro Linie erneuert,
die jetzt 13-Zoll, 15-Zoll und 17-Zoll Modelle umfasst. Alle
Modelle verfügen über eine eingebaute Batterie für
bis zu 40 Prozent mehr Laufzeit. Jedes MacBook Pro kommt mit
einem hintergrundbeleuchteten LED-Display für größere
Farbintensität, einem innovativen Multi-Touch-Trackpad aus
Glas, einem beleuchteten Keyboard, einem SD- oder ExpressCard-Steckplatz,
einem Firewire 800 Port und der hochmodernen NVIDIA-Grafik. Beginnend
bei 1.149 Euro inkl. MwSt. ist die MacBook Pro Linie bezahlbarer
als jemals zuvor wobei einige Modelle bis zu 200 Euro günstiger
sind als die vorhergehende Generation. Mit der umweltfreundlichsten
Notebook-Familie auf dem Markt, jeder Mac erfüllt den EPEAT
Gold Status und die Energy Star 5.0 Auflagen, setzt Apple einen
neuen Standard für grünes Notebookdesign.
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